Wie man Elektroautos zum Durchbruch verhelfen könnte

Guten Tag zusammen,

heute nehme ich den Mund mal wieder voll und bringe einen Vorschlag, wie man Elektroautos zum Durchbruch verhelfen könnte und wie Politiker gleichzeitig eins ihrer ewigen Versprechen einlösen könnten, nämlich „Arbeit muss sich endlich wieder lohnen!“ (ich kann es nicht mehr hören…).

Es wäre ganz einfach: Jeder von uns fährt morgens zur Arbeit und abends wieder nach Hause. Diese sagen wir mal 20 Kilometer morgens und 20 Kilometer abends kosten Geld. Nach den Zahlen des ADAC zwischen 30 und 50 Cent pro gefahrenen Kilometer, je nach Auto. Ganz alte und günstige Autos auch drunter, wenn Sie AMG oder Lamborghini fahren auch deutlich drüber. Aber wir sind uns einig: Normalerweise mehr als die 30 Cent pro Entfernungskilometer, die das Finanzamt akzeptiert. Das heißt: Sie und ich legen drauf, wenn wir arbeiten gehen. Wir bezahlen aus dem Netto, dass wir überhaupt ein Brutto haben.

Jede Firma hat Einnahmen und Ausgaben. Eine Fahrt zum Kunden sind Ausgaben, weil ich ja erst investieren muss, damit ich einen Umsatz erziele. Für mich logisch. Warum um alles in der Welt ist das bei Arbeitnehmern anders? Kann mir das einer erklären? Bisher nicht. Außer die unstillbare Gier und die Unfähigkeit, auch in nicht gekannten Boomzeiten ohne Defizit auszukommen gibt es für mich keine Erklärung.

Nun kommt die Idee: Wenn die Fahrt zur Arbeit mit einem Elektroauto voll steuerlich absetzbar wäre, und zwar mit den realen Kosten, würde der Umstieg sehr schnell funktionieren. Dann würden sehr viele Leute anfangen zu rechnen und merken, dass das netto günstiger wird für sie. Und dann wären sie bereit, die Unannehmlichkeiten mit „Wo und wie lade ich jetzt und wie mache ich das mit dem Urlaub in Griechenland?“ in Kauf zu nehmen. Und wenn die Firmen noch simple Ladesäulen mit 3kW – also normale Steckdosen - anbieten würden, wären nach 9 Stunden die Batterien von vielen Pendlern locker wieder da, wo sie vor der Arbeit waren. Kleiner geldwerter Vorteil, bei dem der Staat ein Auge zudrückt (weil er ja eh Rekordeinnahmen hat, einen Soli einkassiert, der schon lange ausgelaufen ist etc.). Einfach weil er die Luftqualität in den Städten hinkriegen will und er so die Energiewende fördert.

Ist nur ein Vorschlag. Könnte man so machen meiner Meinung nach. Ich bin aber kein Politiker, und deshalb weiß ich nicht, ob ich nicht zu logisch denke.

Was ist Ihre Meinung?

Gruß

David Wenger

PS: Auf www.david-wenger.de/blog finden Sie noch weitere Meinungen zum Thema. Diese kann man teilen oder nicht. Ich habe nicht den Anspruch, die Weisheit mit Löffeln gefressen zu haben. Was ich bieten kann sind Ideen, Engagement und Umsetzungskompetenz, sowohl bei mir als auch meinem Team. Lassen Sie mich wissen, wenn wir etwas gemeinsam tun wollen.

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