Anja hat’s auch endlich gerafft

Kennen Sie Anja Karliczek? Falls nein: Das ist unsere Bildungs- und Forschungsministerin. Hat sich bisher noch nicht so in den Vordergrund gedrängt. Ehrlich gesagt kenne ich den Namen auch erst, seit sie von der „Heute Show“ „portraitiert“ wurde (https://youtu.be/ii5JUj2ITKQ).

Das zweite Mal ist sie mir medial begegnet, als die geplante große Batterieforschungsfabrik entgegen aller Experten-Erwartungen nach Münster vergeben wurde. Die Gründe sind bis heute unklar. Dass Frau Karliczek aus Münster kommt, ist vermutlich ein großer Zufall. Dass viele Leute keinen Bock mehr auf die aktuelle Regierung haben, auch. [Ende der Ironie.]

Nun muss ich aber feststellen, dass ich entweder bisher nur selektive Nachrichten über sie wahrgenommen habe oder sie es langsam rafft und gute Aussagen macht. Oder zumindest machen lässt. Ist ja auch schon mal was. Wenn man als Politiker die richtigen Berater hat und ihnen zuhört, macht man ja schon viel richtig.

Anfang Februar erschien im Handelsblatt ein Artikel von ihr und Prof. Robert Schlögl, einem sehr renommierten Max-Planck-Instituts-Direktor. Sie finden ihn hier: https://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/anja-karliczek-und-robert-schloegl-hinter-dem-wasserstoff-thema-verbirgt-sich-die-groesste-gelddruckmaschinerie/25507504.html

Der Artikel heißt „Hinter dem Wasserstoff verbirgt sich die größte Gelddruckmaschinerie.“

Alter, was für ein Titel! Bei der Bildzeitung wird man gleich neidisch. Im Internet-Jargon nennt man sowas „Clickbait“.

Jetzt kommt’s aber: Prof. Schlögl hat Recht. Es ist genau so, wie er sagt. Noch nicht heute, aber übermorgen. Und zwar für diejenigen, die handeln – im doppelten Sinne des Wortes. Diejenigen, die investieren und uns dann die gespeicherte erneuerbare Energie verkaufen. Megatonnenweise.

So, jetzt schauen Sie erst mal das Video der Heute-Show, und dann lesen Sie den Artikel. Insbesondere das Video aber bitte außerhalb Ihrer Arbeitszeit, sonst bin ich wieder der Depp.

Alles klar? Na dann: Auf geht’s! 🙂

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